Cecilia Hergheligiu

Cecilia Hergheligiu studierte Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie beendete das Studium 2012 mit einer Magisterarbeit zum Thema „Korinthische Kapitelle in Nikopolis, Westgriechenland. Zur Typologie und chronologischen Einordnung.” Cecilia Hergheligiu ist seit 2017 Promotionsstipendiatin im Akademieprojekt.

Thema der Dissertation

„Ramutten – ein wiederentdecktes mittelalterliches Gräberfeld aus dem ehemaligen Ostpreußen. Studien zur materiellen Kultur im westbaltischen Raum“

In ihrer Dissertation befasst sich Cecilia Hergheligiu mit der Auswertung der Grabkomplexe aus dem Gräberfeld von Ramutten, heute Girkaliai in Litauen, von dem ca. 1400 Artefakte aus der Königsberger Prussia-Sammlung jetzt im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin aufbewahrt werden. Ziele der Arbeit sind die Rekonstruktion der Grabinventare, die Datierung und Provenienz der Artefakte sowie die kulturhistorische Einordnung von Beigaben und Bestattungssitten.

Publikationen in Auswahl

F. Biermann, C. Hergheligiu, H. Voigt, M. Bentz, O. Blum, Das Gräberfeld des 13. bis 15. Jahrhunderts von Stangenwalde bei Rossitten auf der Kurischen Nehrung – Auswertung der Materialien im Berliner Bestand der Prussia-Sammlung (ehemals Königsberg/Ostpreußen). Acta Praehistorica et Archaeologica 43, 2011, 215–346.